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Am 20. April waren Birgit Rabisch und Jürgen Volk vom Literaturzentrum im Literaturhaus Hamburg zu Lesung und Verlagspräsentation geladen. Hier die Einführungsrede des Verlegers zu „Wir kennen uns nicht“ und Autorin Birgit Rabisch. (Autor: Jürgen Volk) Vielen Dank für die warmen Worte des Empfangs und der Begrüßung, Frau Ott. Auch von mir eine herzliches Willkommen zu unserer heutigen Lesung der Hamburger Autorin Birgit Rabisch aus ihrem neuen Roman Wir kennen uns nicht. Es freut auch mich, dass so eine ausgelassene Stimmung herrscht. Wir haben gerade schon gescherzt, ob wir nicht Fotos machen sollten: Vor der Lesung – nach…
Autorin: Stefanie Schleemilch Nein, das ist keine Frauenliteratur! War meine vehemente Antwort auf die etwas dämliche Frage, die mir vor der Veröffentlichung meines ersten Romans Letzte Runde gestellt wurde. Ich dachte bei dem Begriff Frauenliteratur umgehend an romantische Happy Ends, erotisierte Kurzgeschichten oder verdeckt agierende Lebensratgeber. Die Hauptfigur in Letzte Runde hingegen ist ein todkranker Mann, dessen wenig ruhmreiches Leben am Ende ist. Kein Happy End, keine Erotik und schon gar keine Lebenshilfe. Neun Monate habe ich an der Geschichte geschrieben, ein Jahr später liegt die Druckausgabe nun vor mir. Und noch immer habe ich eine wenig subtile Meinung dazu:…
Autor: Jürgen Volk Eigentlich wollte ich am Montag nach der Messe einen Messerückblick schreiben, der all dem Wunderbaren gerecht wird, das uns auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse widerfahren war. Eigentlich. Doch während die Ereignisse langsam zu Erinnerungen gerannen, warteten am Montag E-Mails, Briefe, Bestellungen und allerhand bürokratische Turnübungen auf uns, die Honorarabrechnungen wollen wir gar nicht erst erwähnen! Dies alles im Lichte der #4Lesezeiten-Lesung am darauffolgenden Abend im Klub der Republik – wer kam eigentlich auf die Idee, sich auf einen festen Lesetermin so nah an der Leipziger Buchmesse zu verpflichten?! Wie dem auch sei, man möge es uns hoffentlich…
Autor: Jürgen Volk Die duotincta ist eine Frau, so viel steht fest. Es heißt ja auch die duotincta. Der Name leitet sich von den zwei Tintenarten ab, die wir zur Veröffentlichung unseres Programms nutzen: einmal die klassische Tinte oder Tinktur, also die Druckerfarbe, im Printbereich, dann die e-ink im Bereich der E-Books. Wir sind also von Beginn an ein Hybridverlag: Wir sind bitinctuell und heterotextuell! Dabei sollte duotincta zunächst gar nicht duotincta heißen, sondern fahrenheit232. Das war der Name, unter dessen Banner wir uns versammelt hatten, der Projektname, unter dem wir zwei Jahre im Verborgenen gearbeitet haben, und mit dem…



