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Autor: Moritz Hildt Wenn es einer weiß, dann Bruce Springsteen. You can’t start a fire without a spark – ohne einen Funken kannst du kein Feuer entfachen, singt der Boss mir feurig in die Ohren, während der Bus im Dämmerlicht die Rostocker Großeinkaufszentren hinter sich lässt und „pfeilgrad“, wie man bei uns im Süden sagt, auf die vollkommene Dunkelheit zuhält. Wenige können die Tautologien des Lebens – und es ist kein Geheimnis, dass die wirklich entscheidenden Wahrheiten nie anders als tautologisch sind – mit solcher Leichtigkeit auf den Punkt bringen wie der gute Bruce, in seiner nüchternen Poesie des…
Autor: Jürgen Volk | Abb. G. Courtois – David und Goliath – Bildquelle: wikipedia Liebe Leserin, lieber Leser, wahrscheinlich hast Du diese Seite aufgerufen, weil Du am Ende eines unserer Bücher den Hinweis „In eigener Sache“ gelesen hast. Nach dem intimen Vorgang der Lektüre wäre es angemessen, dass man sich duzt, dachten wir. Falls Du aus den Weiten des Internets kommst und nur eher zufällig vorbeischaust, sagen wir „Willkommen bei der duotincta“, gehen ganz unprätentiös gleich zum „Du“ über und wollen Dir den Text, der im Buch stand, natürlich nicht vorenthalten: IN EIGENER SACHE Wir…
Über Bilder im Kopf und Bilder an der Wand von Michael Kanofsky Das ist merkwürdig: Da dachtest du, mit dem Abschluss deines Romans wären auch deine Figuren in den Seiten und zwischen den Buchdeckeln verschwunden. Doch plötzlich tauchen sie wieder auf, der Ich-Erzähler, der Literaturwissenschaftler Dr. Franz Stidmann und die Gräfin. Da sitzen sie: im Garten der Villa der Gräfin im 19. Wiener Gemeindebezirk, in Wien-Döbling. Offenkundig ist es einer jener Sommer, in denen es noch nicht so heiß ist, dass man in das Haus flüchten müsste. Man sitzt an einem Gartentisch, bei Tee und Kaffee und Gebäck…
Vier Tage literarischer Luxus am Bodensee Autor: Moritz Hildt Diese Geschichte beginnt damit, dass ich am Karfreitagmittag im ausgestorbenen Stadtkern von Aulendorf stehe, ins Schussental hinabblicke, das sich wie ein endloses Unterland jenseits der Bahngleise auffächert, einen leisen Anflug von Panik zu unterdrücken versuche und mich wieder und wieder frage: Wie bin ich überhaupt hierhergekommen? Ich muss zurück zum Bahnhof. Bald fährt mein Anschlusszug, der mich an den Bodensee bringen wird. Unfreiwilligerweise habe ich hier, an jenem seit dem 19. Jahrhundert regional bedeutsamen Eisenbahnknotenpunkt, eine Dreiviertelstunde Aufenthalt. Ich schaue auf die zwei Straßenkarten an einer Informationstafel nahe der Kirche,…
Das war sie, die Leipziger Buchmesse 2019 der duotincta-Community: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Kamera: Wolfgang Eicher Schnitt: Jürgen Volk



